Rechtsanwalt Ole Sierck | Wielandstraße 27 (Ecke Kurfürstendamm) | 10707 Berlin (Charlottenburg) WEGBESCHREIBUNG

Jedes Jahr sind Millionen von Menschen unterwegs, um sich zu erholen. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn man feststellt, dass einem im Prospekt ganz offensichtlich das Blaue vom Himmel vorgelogen wurde und die Reise nicht hält, was der Veranstalter versprach. Doch nicht nur in Fällen nicht eingehaltener Zusicherungen muss man sich das nicht bieten lassen. Grundlegende Standards wie z.B. ein Tisch, ein Stuhl und ein Schrank müssen immer gewährleistet werden. Sonst muss der Veranstalter Geld zurückzahlen. Wenn die Reise also einen Mangel hat, ist ihr Wert gemindert und diese Minderung muss sich in gleicher Höhe auf den Reisepreis auswirken. Dadurch entsteht ein Rückzahlungsanspruch gegen den Reiseveranstalter.

Die Besonderheit im Urlaubsrecht besteht darin, dass nicht nur vom Reisepreis Geld zu erstatten ist, sondern außerdem eine Art Schmerzensgeld für "unnütz aufgewendete Urlaubszeit" anfallen kann, wenn die Mängel der Reise besonders gravierend waren. Hierzu hat der BGH in den letzten Jahren eine einheitliche Rechtsprechung entwickelt, die sehr verbraucherfreundlich ist und ganz erhebliche Summen für den Reisenden bedeuten kann. Die Entschädigung für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit liegt danach bei 50 bis 100 % des Reisepreises.

Wie solche Ansprüche zu berechnen sind und ob Sie Möglichkeiten haben, gegen den Reiseveranstalter vorzugehen, kann ich Ihnen bereits im Rahmen einer ersten Beratung sagen. Es ist zu empfehlen, sich möglichst bald nach dem Urlaub beraten zu lassen, wenn die Erinnerungen noch frisch sind. Auch wegen der von Gesetzes wegen laufenden Fristen, sollte man nicht auf die von Reiseveranstaltern beliebte Hinhaltetaktik hereinfallen. In fast allen Fällen berechtigter Ansprüche werden nach meiner Erfahrung viel zu niedrige Abfindungszahlungen von den Reiseveranstaltern geboten. Um den Ihnen zustehenden Betrag zu erhalten und die Grenzen auszuloten, vertrete ich Sie vorgerichtlich und ggf. im Instanzenweg vor den Gerichten.

Schließlich enstehen aber in Verbindung mit Reisen unter Umständen auch Ansprüche nach europäischem Recht, hier sind besondere Flugverspätungen oder -ausfälle von den Flugunternehmen pauschal zu entschädigen nach der Richtlinie 261/04 oder im Falle verlorener, zerstörter oder verspäteter Gepäckstücke Schadensersatz nach dem Montrealer Abkommen oder dem Warschauer Abkommen zu leisten.

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